Der Konsum ist die tragende Säule des Systems. Die meisten Menschen – isb. in der westlichen Wohlstandsgesellschaft – sind Konsumsklaven oder auch Suchtmenschen. Für diese Sucht müssen sie meist schnell im Hamsterrad laufen.

Das will ich für mich und meine Familie (2 Kinder und Frau) nicht. Mein Ziel ist es – in einem ersten großen Meilenstein – die monatlichen Gesamtausgaben auf dauerhaft und nachhaltig 999 Euro/Monat abzusenken. Dieses Ziel will ich binnen 3 Jahren erreicht haben (Zieldatum: ab IV. Quartal 2018).

Warum dauert es so lange, dieses Ziel umzusetzen? Weil derzeit die Fixkosten noch so hoch sind und diese herabzusenken nur Schritt für Schritt geht! Beispiel: Wohnkosten derzeit rund 1.050 Euro/Monat; Kreditkosten rd. 415 Euro/Monat (bis etwa Mitte 2018); KFZ-Fixkosten rd. 100 Euro/Monat.

Wie wollen wir das umsetzen? *Ab spätestens 2018 leben im eigenen abbezahlten und einfachen Gebäude.  *Aufbau von umfassenden Selbstversorgergrundlagen.  *Strenge Ausgabenkontrolle.  *Einfaches, bescheidenes und minimalistisches Leben.  *Aufbau und Nutzung von alternativen Wirtschaftssystemen via Tausch, Schenken, alternativer und privater Währungen.

Durch dieses Lebenssystem wird man u. U. überhaupt nicht mehr im Hamsterrad rotieren. Entweder ist dann ein großer Teil schon durch Transferleistungen gedeckt oder bei Hartz-IV-Einkommen hätte man wohl sogar einen monatlichen Finanzüberschuss von zwischen 300 und 600 Euro. Von Hartz-IV sich abhängig zu machen ist aber eher für uns nicht sinnvoll, weil man da nicht frei ist (Stichwort Eingliederungsvereinbarung etc.). Wir wollen in jedem Fall unseren restlichen monatlichen Finanzbedarf jederzeit aus eigener Kraft erwirtschaften (können) – und zwar aus Kleinst-Landwirtschaft.

Soweit für heute.

Systemfreiparadiesinselfamilie, 23. August 2015

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